Hundesportverein Lichtenfels
Basistraining | Unterordnung | Turnierhundesport | Rally Obedience

Basistraining

Schwerpunkte im BASISTRAINING sind unter anderem die Schaffung eines ausgewogenen Sozialverhaltens, das Training grundlegender Elemente und nicht zuletzt der entspannte Umgang mit anderen Hunden.

Was ist unter Basistraining zu verstehen?

Ganz einfach: der Hundehalter erlernt gemeinsam mit seinem Hund unter Anleitung eines Trainers / einer Trainerin die BASIS für ein harmonisches Zusammensein. In die Menschenwelt übertragen kann man sagen, es ist der gemeinsame Besuch der Grundschule für Mensch & Hund. Das Basistraining folgt Idealerweise auf die Junghundegruppe, welche den Anschluss zur Welpenschule bildet. In der Basisausbildung wird eine vertrauensvolle Bindung zwischen Mensch und Hund aufgebaut. Hier ist es wie überall im Leben: Wir lernen nie aus!

Folgende Grundkommandos und Aufbautechniken beinhaltet dieses Training (mit und ohne Ablenkung):

  • Sitz
  • Platz
  • Aufmerksamkeitssignal
  • Leinenführigkeit
  • Gerätearbeit (dem Alter und der Konstitution angepaßt)

Unterordnung

 Der Begriff Unterordnung hat seinen Ursprung in den frühen Jahren der Hundeausbildung, wo Hunde als Gebrauchshunde im Militär- oder Polizeidienst ausgebildet wurden. Auch heute wird der Begriff zum Beispiel bei der Begleithundeprüfung verwendet. Doch heute, wie auch damals, spricht man von Unterordnung, wenn ein Hund auf ein Kommando ein bestimmtes Verhalten zeigen soll. Er soll sich dem Willen des Hundeführers unterordnen und ein Kommando befolgen, wie ein treuer Soldat. Das war vor hundert Jahren so und ist auch heute noch so. Deshalb ist es für die meisten Menschen ein sehr befremdliches Gefühl, wenn wir in der Hundeerziehung von Unterordnung sprechen. Wir wollen ja keine Soldaten ausbilden, sondern lediglich unseren Hund erziehen. Deshalb ist es an der Zeit den Begriff Unterordnung aus erzieherische Sicht neu zu definieren. Unterordnung im Allgemeinen bedeutet, sich einer Entscheidung eines anderen anzuschließen.

Hier untergeordnet ist die Begleithundeprüfung kurz BH: Die BH testet in verschiedenen Prüfungsteilen den Gehorsam, die Sozialverträglichkeit und die Verkehrssicherheit des Hundes in der Öffentlichkeit. Sie ist die kleinste Hundesportprüfung und dient als Grundlage für weitere Prüfungen und Aktivitäten im Hundesportbereich.

Turnierhundesport (THS)

THS ist eine fantastische Möglichkeit, um einer gemeinsamen sportlichen Beschäftigung mit Deinem Hund nachzugehen. Viele Hundehalter stellen sich die Frage, ob ihr Hund ausreichend ausgelastet ist und wie sie ihm Abwechslung bieten können. Turnierhundesport vereint Bewegung und Denksport – sowohl für den Hund als auch für den Hundehalter – und sorgt für eine noch engere Bindung zwischen Dir und Deinen Hund. Damit das ganze nicht zu einfach wird, unterteilen wir den Hundesport in verschiedene Disziplinen, welche an ein paar Teilnahmevoraussetzungen geknüpft sind.

Disziplinen:

  • Vierkampf, in drei Leistungsstufen (Vierkampf I, II und III): Unterordnung, Hürdenlauf, Slalom, Hindernislauf
  • Dreikampf I,II,III: Hürden, Slalom, Hindernislauf
  • Hindernislauf
  • CSC – Combinations-Speed-Cup (Teamsport)
  • K.O.-Cup
  • Shorty (Teamsport)
  • Geländelauf 1.000 Meter, 2.000 Meter und 5.000 Meter


Vorraussetzungen:

  • gesunder Hund
  • Vierkampf, CSC: Begleithundeprüfung oder Vorprüfung A/B
  • Geländelauf: Vorprüfung A

Rally Obedience

Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund einen vorgegebenen Parcours, der möglichst schnell und präzise abzuarbeiten ist. An jeder Station finden sie ein Schild, auf dem angegeben ist, was dort zu tun ist und in welche Richtung es anschließend weitergeht. Anders als beim Obedience, wird beim Rally Obedience ein Parcours aus mehreren Stationen gebaut. Der Rally-Parcours wird vom Richter entworfen und besteht aus durchschnittlich 17-23 Stationen.


Das Besondere an diesem Sport: Hund und Mensch dürfen und müssen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. Die Aufgaben im Parcours bestehen aus klassischen Unterordnungs-Übungen wie Sitz-, Platz-, Steh-Kommandos, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es sind Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links zu absolvieren sowie 360° Kreise. Andere Schilder fordern auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde voraus zu senden oder abzurufen. Fester Bestandteil eines Parcours sind außerdem die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit ist die Übung zur Futterverweigerung, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass sich der Hund bedient. Bewertet wird das Team nach Punkten und Zeit.

 
 
 
 
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